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Unsere Geschichte - wie es dazu kam


Es ist eine wertvolle Lebensqualität, ein echtes Selbstvertrauen zu entwickeln, um in dieser medial-geprägten Welt seinen eigenen verantwortungsvollen gesunden Weg zu gehen.

Erden mit Pferden

Mein Werdegang


So ist in den Jahrzehnten meiner Arbeit mit Pferden auch ein eigener Weg entstanden. In meinem früheren Leben war ich Justizangestellte und lange in einer Bank tätig.

Schon während meiner Kindheit haben mich Tiere, insbesondere Pferde begleitet und mir gezeigt, wie heilend ihre Wirkung sein kann. Seit meinem 14. Lebensjahr hat mich mein erstes eigenes Pferd Matrei begleitet bis zu seinem Tod am 24.12.2016. Mit Matrei entwickelte ich Mut und Selbstvertrauen. Anstatt "Rumzuhängen" mit Alkohol und Drogen hatte ich einfach wichtigeres und nützlicheres zu tun ;-) - nämlich tägliches Versorgen, misten, füttern, in der Landwirtschaft mithelfen und Ausbilden meines Pferdes (damals noch auf einem eingezäunten Zirkel im Feld). Das hat mich sehr geerdet und mir in vielen schweren Lebenslagen Beständigkeit, eine starke Schulter zum Anlehnen und einen sicheren Rückzugsort möglich gemacht. Aber auch schwere Reitunfälle haben mich während der Ausbildung meines Pferdes verzweifeln lassen.

Hatte ich doch jahrelang Reitstunden in einer Reitschule und war in allen Sommerferien auf Reiterferien - doch immer taten mir die Pferde leid und ich wusste nicht, was ich tun kann. Heute kann ich etwas tun! Ich kann es anders machen!

Oft stellte ich mir folgende Fragen:

  • "Was heißt richtig reiten, und wer definiert das?"

  • "Ist es nicht an der Zeit zu hinterfragen und etwas zu ändern?"

  • "Ist es nicht gesünder erst einmal ein Pferd richtig kennenzulernen? - Seine Persönlichkeit, seine Eigenheiten, sein Verhalten in verschiedenen Situationen."

  • "Ist es nicht auch viel effektiver und langfristig als Basis notwendig, erst einmal die Pferdesprache einzuschätzen, weil sie einfach so interessant und klar ist und nicht zuletzt um schlimme Unfälle und Traumata zu vermeiden?!"

Die Wende


Dies brachte mich dann sehr schnell dazu, mein Pferd anders anzuschauen und mit anderen Methoden mit ihm zu arbeiten. Eines war schon in meiner Jugend sicher: "Ohne Gewalt und Druck muss es auch gehen." Und es geht noch viel besser! Auch heute studiere ich meine Pferde mit ihren individuellen Persönlichkeiten und lerne täglich immer wieder Neues :-).

Während meiner Elternzeit entschloss ich mich dazu umzuziehen und einen alten Hof aufzubauen/umzubauen, um meinem Matrei einen artgerechten Stall nach seinen Bedürfnissen zu gestalten. Hieraus entwickelte sich der Pferdehof Wörsbachtal.

Ich hatte schon lange das Gefühl, dass ich nicht in eine Bank passe und entschloss mich nach meiner Elternzeit dazu meinen Job dort aufzugeben, da ich meine Berufung gefunden hatte.

2015 schloss ich dann mein Studium zur Reittherapeutin bei Heilpferde in Werl mit meiner Facharbeit ab und arbeite seitdem mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf meinem Hof mit meinen Pferden.

Zwischenzeitlich sind Sandy (Mini-Shetland-Pony), Dooley (Tinker), Silver (Spanische Stute), Lui (Shetland-Pony) und Joy (Quarter Horse) hinzugekommen. Jede dieser einzelnen bezaubernden Persönlichkeiten hat einen einzigartigen Umgang mit dem jeweiligen Menschen (egal ob groß oder klein - mit oder ohne Pferdeerfahrung), den sie sich nach ein paar Schnupperstunden zur Arbeit aussuchen. Je nach Entwicklung des Klienten, kann es sein, dass sich ein Wechsel anbietet.

Philospohie der Reittherapie Matrei

Erfahren Sie, wie sich aus diesem Werdegang das Konzept dieser besonderen Reittherapie entwickelt hat.

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